Grading: wie aggressiv sind Tumorzellen?

fragJulia RedaktionGeprüft: Medizinische Fachlektorin

Kurz erklärt

Grading beschreibt, wie stark Tumorzellen unter dem Mikroskop von normalen Zellen abweichen und wie schnell sie voraussichtlich wachsen. Es wird im Rahmen der pathologischen Diagnose angegeben. Wichtig: Grading ist ein Faktor unter mehreren (Stadium, Marker, Allgemeinzustand) – keine alleinige Prognose.

Wofür steht es im Befund?

Tumor-Grading wird im Rahmen der pathologischen Diagnose angegeben und beschreibt, wie abnormal Zellen aussehen und wie schnell sie voraussichtlich wachsen/streuen.

Grading ist kein alleiniger Schicksalswert; es wird gemeinsam mit Staging und Biomarkern interpretiert.

Pathologieberichte sind zentrale Dokumente; sie bündeln Diagnose-Bausteine, die Therapiepfade öffnen oder schliessen.

Fragen an dein Behandlungsteam

Welche Details im Pathologiebericht erklären mein Grading – und kann ich das kurz im Bericht markiert bekommen?

Welche Rolle spielt das Grading konkret in der Empfehlung (Chemo ja/nein, Intensität)?

Gibt es Gründe für eine Zweitbefundung der Pathologie?

Frag Julia dazu

Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zu deiner Behandlung wende dich an dein Behandlungsteam.