Lymphödem nach Brustkrebs: erkennen, handeln

fragJulia RedaktionGeprüft: Medizinische Fachlektorin

Kurz erklärt

Ein Lymphödem ist eine Schwellung durch gestauten Lymphabfluss, häufig am Arm nach Operation oder Bestrahlung im Lymphabflussgebiet. Es ist nicht heilbar, aber gut beeinflussbar – besonders, wenn früh erkannt und behandelt wird.

Wofür steht es im Befund?

Lymphödem = Lymphstau mit Schwellung; häufig nach Krebs oder Krebstherapie (OP/Bestrahlung), nicht heilbar, aber behandelbar.

Frühzeichen (Spannungsgefühl, Umfangszunahme, Schwere) sind klinisch relevant, weil früh begonnenes Management oft besser wirkt (Kompression, Bewegung, ggf. Lymphdrainage).

Ein Lymphödem ist keine Schuldfrage: Es ist eine mögliche Folge von beschädigten/entfernten Lymphbahnen oder -knoten.

Fragen an dein Behandlungsteam

Wo genau wurde/wird im Lymphsystem behandelt (Achsel, Brust, Schlüsselbeinregion) und wie ändert das mein Risiko?

Welche Selbstmassnahmen sind sinnvoll, welche Mythen (z. B. Arm nicht belasten) stimmen so nicht?

Ab wann brauche ich eine Lymphsprechstunde oder Physio-Verordnung?

Frag Julia dazu

Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zu deiner Behandlung wende dich an dein Behandlungsteam.