Metastasen und Mikrometastasen: Einordnung ohne Schock

fragJulia RedaktionGeprüft: Medizinische Fachlektorin

Kurz erklärt

Metastasen entstehen, wenn Krebszellen sich vom Ursprung lösen und an anderer Stelle neue Tumoren bilden. Mikrometastasen sind so wenige/kleine gestreute Zellen, dass sie in Routine-Tests oft nicht nachweisbar sind. Darum geht es in vielen Therapien auch um unsichtbare Krankheitsanteile – ohne dass das automatisch Schlimmes bedeutet.

Wofür steht es im Befund?

Metastasieren bedeutet Ausbreitung von Krebszellen und Bildung sekundärer Tumoren; Zellen im Metastasenherd sind wie der Primärtumor.

Mikrometastasen können zu klein/zu wenige sein, um in Screening- oder Diagnosetests erkannt zu werden.

Metastasiert heisst nicht automatisch Ende: Therapieziele können krankheitskontrollierend sein; moderne Optionen werden stetig weiterentwickelt und viele Verläufe sind individuell.

Fragen an dein Behandlungsteam

Was wissen wir sicher (nachweisbar) – und was ist eine begründete Annahme?

Welche Organe müssen wir jetzt wie überwachen – und warum genau diese?

Wie verändern Metastasen den Behandlungsplan: Ziel, Sequenz, Kontrollen?

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Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zu deiner Behandlung wende dich an dein Behandlungsteam.