Kurz erklärt
Metastasen entstehen, wenn Krebszellen sich vom Ursprung lösen und an anderer Stelle neue Tumoren bilden. Mikrometastasen sind so wenige/kleine gestreute Zellen, dass sie in Routine-Tests oft nicht nachweisbar sind. Darum geht es in vielen Therapien auch um unsichtbare Krankheitsanteile – ohne dass das automatisch Schlimmes bedeutet.
Wofür steht es im Befund?
Metastasieren bedeutet Ausbreitung von Krebszellen und Bildung sekundärer Tumoren; Zellen im Metastasenherd sind wie der Primärtumor.
Mikrometastasen können zu klein/zu wenige sein, um in Screening- oder Diagnosetests erkannt zu werden.
Metastasiert heisst nicht automatisch Ende: Therapieziele können krankheitskontrollierend sein; moderne Optionen werden stetig weiterentwickelt und viele Verläufe sind individuell.
Fragen an dein Behandlungsteam
Was wissen wir sicher (nachweisbar) – und was ist eine begründete Annahme?
Welche Organe müssen wir jetzt wie überwachen – und warum genau diese?
Wie verändern Metastasen den Behandlungsplan: Ziel, Sequenz, Kontrollen?