Wächterlymphknoten: Sentinel-Biopsie erklärt

fragJulia RedaktionGeprüft: Medizinische Fachlektorin

Kurz erklärt

Der Wächterlymphknoten ist der erste Lymphknoten im Abflussgebiet der Brust. Mit Farbstoff/Tracer wird er gefunden und entnommen, um zu prüfen, ob Tumorzellen in Lymphknoten nachweisbar sind. Ein unauffälliger Wächter kann zusätzliche Lymphknoten-Operationen oft vermeiden.

Wofür steht es im Befund?

Wächter-Mapping nutzt Farbstoffe/radioaktive Substanzen, um den ersten Lymphknoten im Abflussgebiet zu identifizieren.

Ziel ist die Aussage, ob Tumorzellen Lymphknoten erreicht haben; bei unauffälligem Wächter kann oft auf weitere Lymphknotenentfernung verzichtet werden.

Lymphknoten gehören zum Immunsystem und filtern Lymphflüssigkeit; deshalb spielt ihr Befall im Staging eine Rolle.

Fragen an dein Behandlungsteam

Was bedeutet ein positiver Wächterknoten bei mir konkret für OP-Umfang und Bestrahlung?

Wie hoch ist mein persönliches Lymphödem-Risiko – und was machen wir präventiv?

Welche Methode nutzt ihr (Farbstoff, Tracer) und was sind die seltenen Risiken?

Frag Julia dazu

Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei Fragen zu deiner Behandlung wende dich an dein Behandlungsteam.